Katholische Priester beklagen Einsamkeit


 Die elf Priester fordern auch ein gemeinsames Abendmahl von Protestanten und Katholiken. (Foto: picture alliance / dpa)
Die elf Priester fordern auch ein gemeinsames Abendmahl von Protestanten und Katholiken. (Foto: picture alliance / dpa)
Hochrangige Geistliche aus dem Rheinland wenden sich in einem offenen Brief gegen das Zölibat. Das erzwungene Leben als Alleinstehende mache sie zu „alternden Ehelosen“.

Süddeutsche.de

Elf Priester aus dem Rheinland sorgen mit einem offenen Brief für Aufsehen, in dem sie von Amts wegen auferlegte Einsamkeit beklagen. Sie bekämen diese „als alternde Ehelose jetzt manchmal deutlich zu spüren“, schreiben die Geistlichen. Das Zölibat führe gerade im Alter oft zur Vereinsamung, kritisieren sie in ihrem Schreiben und fordern eine Novellierung. Die elf katholischen Priester wurden alle vor 50 Jahren geweiht, sind dementsprechend Mitte 70. Den offenen Brief im Wortlaut hat der Kölner Stadt-Anzeiger veröffentlicht.

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