Plattentektonik: Indien war doch nicht isoliert


Am Ende der Kreidezeit war Indien noch dabei, auf Asien zuzudriften. Wie isoliert der Subkontinent dabei war, ist strittig. © Stebner et al. /PLoS ONE, CC-by-sa 4.0
Am Ende der Kreidezeit war Indien noch dabei, auf Asien zuzudriften. Wie isoliert der Subkontinent dabei war, ist strittig. © Stebner et al. /PLoS ONE, CC-by-sa 4.0
Gängige Theorie widerlegt? Indien war während seiner Drift nach Norden offenbar weniger isoliert als gedacht. Denn in indischem Bernstein haben Forscher 54 Millionen Jahre alte Mücken entdeckt, die damals auch in Europa und Asien vorkamen. Das spricht dafür, dass es während der Drift Indiens sehr wohl einen Faunenaustausch zwischen Indien und den anderen Landmassen gab, so die Forscher im Fachmagazin „PloS ONE“.

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Der indische Subkontinent hat bereits eine lange Reise hinter sich: Noch vor rund 130 Millionen Jahren bildete Indien mit der Antarktis und Australien einen Teil des Südkontinents Gondwana. Dann brach Indien zusammen mit Madagaskar und den Seychellen davon ab und begann, nach Norden zu driften. Vor rund 80 Millionen Jahren trennten sich auch die beiden Inseln ab und Indien driftete im Turbotempo auf Asien zu.

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