Innenministerium distanziert sich von Ditib


Ditib-Merkez-Moschee in Duisburg-Marxloh. Foto: -ani- / CC BY-SA 3.0
Ditib-Merkez-Moschee in Duisburg-Marxloh. Foto: -ani- / CC BY-SA 3.0
BMI-Sprecher Neymanns ist für kritische Prüfung des islamischen Dachverbandes mit engen Verbindungen zur türkischen Regierung

Von Elke Dangeleit | TELEPOLIS

Die politischen Beziehungen zwischen der Bundesregierung und der türkischen Regierung sind weiter Belastungsproben ausgesetzt. Aktuell sorgen neue Erkenntnisse über den türkischen Verband Ditib, dem die meisten türkischen Moscheen angehören und der islamischen Religionsunterricht an deutschen Schulen anbietet, für Unruhe auf allen Ebenen – von Bezirks- und Kreisverwaltungen bis hin zum Innenministerium.

Der Sprecher des Bundesinnenministeriums (BMI), Harald Neymanns, nahm im Deutschlandfunk Stellung zu den in jüngster Zeit verstärkt erhobenen Vorwürfen, Ditib sei ein direkter Ableger des türkischen Religionsamtes Diyanet. Der politische Einfluss des türkischen Staates auf die Ditib nehme derzeit stark zu, konstatierte Neymanns gegenüber dem Sender. Es stelle sich daher die Frage, ob Ditib religiös selbstbestimmt sei.

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