Silvester: Kölner Polizei korrigiert Angaben zur Nationalität


Foto: Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0
Foto: Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0
„Nafri?“ – Die überprüften Personen stammen zu einem großen Teil aus dem Irak, aus Syrien und Afghanistan

Von Thomas Pany | TELEPOLIS

Der Kölner Polizeipräsident gab laut Medienberichten die vorläufige Auswertung der Daten der in der Silvesternacht am Hauptbahnhof in Köln überprüften Personen bekannt und sorgte damit, wie es der Kölner Stadtanzeiger formuliert, für eine „neue, überraschende Erkenntnis“: Unter den überprüften Personen befanden sich weniger Nordafrikaner, als dies bisher in der Öffentlichkeit angenommen wurde.

Wie die Kölnische Rundschau berichtet nahm die Polizei 2.500 Überprüfungen vor. Dabei kam es vielfach zu Mehrfachüberprüfungen derselben Personen. Ermittelt worden sei die Identität von 674 Personen. Von 425 Personen konnte die Nationalität festgestellt werden:

Von diesen 425 waren 99 Iraker, 94 Syrer, 48 Afghanen und 46 Deutsche. 17 waren Marokkaner und 13 Algerier.

Kölner Rundschau

Warum die Identität von 674 Personen ermittelt werden konnte, dagegen aber nur die Nationalität von 425 Personen, ist vermutlich eine der „vielen Fragen, die sich noch nicht beantworten lassen“, wie der Polizeipräsident einräumte.

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