Mit Spürhunden gegen eingeschleppte Schädlinge


foto: bwl Die Hündin Joy im Einsatz: Der asiatische Laubholz-Bockkäfer nistet sich unter der Baumrinde ein. Trainierte Hunde riechen einen Befall viel früher, als ihn der Mensch sieht.
foto: bwl Die Hündin Joy im Einsatz: Der asiatische Laubholz-Bockkäfer nistet sich unter der Baumrinde ein. Trainierte Hunde riechen einen Befall viel früher, als ihn der Mensch sieht.

Es sind zwei Schädlinge, auf die Förster derzeit in Österreich besonderes Augenmerk legen müssen: ein Pilz und ein Käfer. Beide haben sie idyllische Namen, sind aber gefährlich für den heimischen Baumbestand.

Von Johanna Ruzicka | derStandard.at

Das Falsche Weiße Stängelbecherchen ist Grund dafür, dass Teile der Donauauen derzeit gesperrt werden müssen, so beispielsweise die Au bei Korneuburg. Der Pilz greift nämlich den unteren Teil der dort häufigen Eschen an. Wenn die Bäume mal innerlich von dem Pilz zerfressen sind, können sie ohne große Vorwarnung umfallen. Bei Stämmen, die gut und gerne 70 Zentimeter Durchmesser haben können, ist dies für erholungssuchende Spaziergänger äußerst gefährlich. Laub- und Obstbäume betroffen Der asiatische Laubholz-Bockkäfer, von Forstleuten schon flott ALB abgekürzt, ist ein Import aus China und befällt alle möglichen Laubbäume, auch Obstgehölze. Gefährlich ist er besonders für den Ahorn.

weiterlesen