Behörden befassten sich fast wöchentlich mit Anis Amri


Polizisten stehen am 20. Dezember vor dem zerstörten LKW am Breitscheidplatz in Berlin. Der Attentäter Anis Amri ist seit Ende...Foto: Michael Kappeler/dpa
Polizisten stehen am 20. Dezember vor dem zerstörten LKW am Breitscheidplatz in Berlin. Der Attentäter Anis Amri ist seit Ende…Foto: Michael Kappeler/dpa
Seit November 2015 war Anis Amri Sicherheitskräften offenbar als potenzieller Attentäter bekannt. Neuköllns Bezirksbürgermeisterin Giffey wil die Al-Nur-Moschee schließen lassen.

Von Hannes Heine | DER TAGESSPIEGEL

Der Islamist und Terrorist vom Breitscheidplatz, Anis Amri, ist den Behörden offenbar seit November 2015 als potenzieller Attentäter bekannt. Das geht aus einer von Innen- und Justizministerium erstellten Chronologie hervor. Darin heißt es, ein V-Mann der Polizei in Nordrhein-Westfalen habe einen „Anis“ vage mit Anschlagsplänen kokettieren hören. Die Chronologie ergibt, dass sich die Behörden nahezu jede Woche mit dem Tunesier Amri befassten. Im Januar 2016 etwa gab es Verfassungsschutzhinweise an die Berliner Polizei, dass Amri stehlen wolle, um „zur Vorbereitung eines Anschlages mit Schnellfeuergewehren“ das nötige Geld zu beschaffen.

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