Studie: Zuwanderung hat positiven Effekt auf deutsche Konjunktur


Der Flüchtlingszuzug wirkt sich einer Studie zufolge positiv auf die Konjunktur in Deutschland aus. Infolge der jüngsten Zuwanderung erhöhe sich das Bruttoinlandsprodukt bis 2020 um insgesamt rund 90 Milliarden Euro, hieß es in der am Montag veröffentlichten Erhebung des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW). Der Effekt auf das durchschnittliche Pro-Kopf-Einkommen sei allerdings vorerst negativ.

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Den Schätzungen des Instituts zufolge steigern die 1,2 Millionen Flüchtlinge, die in den vergangenen zwei Jahren nach Deutschland kamen, das Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr um rund 0,4 Prozent. Bis 2020 könnte dieser Effekt auf knapp ein Prozent pro Jahr steigen. Gründe sind der erhöhte private Konsum und die zusätzlichen Staatsausgaben für die Integration sowie der Beitrag der Flüchtlinge, die bereits in den Arbeitsmarkt integriert sind.

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