Naturstoff gegen Parkinson-Toxine


Der Naturstoff Squalamin stammt ursprünglich aus dem Dornhai. Er wirkt nicht nur gegen Erreger und vielleicht Krebs, sondern könnte auch bei Parkinson helfen. © NOAA / gemeinfrei
Der Naturstoff Squalamin stammt ursprünglich aus dem Dornhai. Er wirkt nicht nur gegen Erreger und vielleicht Krebs, sondern könnte auch bei Parkinson helfen. © NOAA / gemeinfrei
Ein ursprünglich aus dem Dornhai stammender Naturstoff kann die für Parkinson typischen Ablagerungen in Hirnzellen verhindern, wie erste Tests in Zellkulturen zeigen. Das Squalamin besetzt Bindungsstellen für das Protein Alpha-Synuclein, hindert es am Verklumpen und mindert seine Giftwirkung. Sollte sich diese Wirkung in weiteren Tests bestätigen, könnten das Squalamin oder ein verwandter Wirkstoff zumindest einige Symptome von Parkinson lindern helfen, sagen die Forscher.

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Ähnlich wie bei Alzheimer sind auch bei Parkinson Proteinablagerungen am Zellensterben im Gehirn beteiligt. Eine Schlüsselrolle spielt dabei das Alpha-Synuclein, ein Protein, das unter normalen Umständen den Transport von Botenstoffen in de Synapsen des Gehirns unterstützt. Bei Parkinson jedoch sind diese Proteine teilweise fehlgefaltet. Binden sie an die Membran der Synapsenbläschen, entstehen dort klumpige Ablagerungen und es werden neurotoxische Partikel erzeugt.

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