Breitbart und RT: Guten Morgen im neuen Informationszeitalter!


Bild: wikimedia.org/CC-2.5/MarkusAngermeier
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Ein Publikum, das für Medien nicht mehr zahlen will, wacht mit Medien auf, die andere ihm bereitwillig schenken. Trump und Putin freuen sich sehr darüber.

Von Sibylle Hamann | Die Presse.com

Den österreichischen Medien geht es nicht gut. Allen voran dem ORF. Die „Kronen Zeitung“ war mit einer mehrmonatigen Kampagne gegen eine geplante Gebührenerhöhung erfolgreich; gleichzeitig mobilisieren die Neos, die den ORF privatisieren wollen. Was von alldem hängen bleibt: Öffentlich-rechtliches Fernsehen und Radio seien „zu teuer“, seien „Geldverschwendung“, und „brauchen wir nicht“.

Den Printmedien geht es nicht besser, vor allem jenen, die ihre Produkte verkaufen. Mehrere Zeitungen haben in den vergangenen Jahren zugesperrt, fast alle Verlage bauen Personal ab, bei manchen ist der Kahlschlag so massiv, dass man mit den verbleibenden Ressourcen kaum noch ein Produkt herstellen kann, das der Rede wert ist. Nachgeweint hat diesem Verlust kaum jemand.

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