Viel zu warm


Die US-Wetter- und Klimabehörde wählte dieses Bild zur Veranschaulichung der Erwärmung. Bild: NOAA
Die US-Wetter- und Klimabehörde wählte dieses Bild zur Veranschaulichung der Erwärmung. Bild: NOAA
Die Energie- und Klimawochenschau: Von globalen Temperaturrekorden, einer kälteempfindlichen Atomstromversorgung in Frankreich, Kohleausstiegsplänen in Deutschland, Quecksilber in Energiesparlampen und chinesischen Kraftwerksruinen

Von Wolfgang Pomrehn | TELEPOLIS

Nun bestätigen es auch die US-Wissenschaftsbehörden NASA und NOAA sowie die Weltmeteorologieorganisation WMO, dass 2016 das bisher wärmste Jahr in der Geschichte der Temperaturaufzeichnungen war.

Wie kürzlich berichtet sind europäische Wissenschaftler mit anderen Datensätzen zum gleichen Schluss gekommen. Die WMO geht davon aus, dass 2016 bereits um 1,1 Grad Celsius über dem vorindustriellen Niveau lag.

In den Daten des Goddard Institut for Space Studies der NASA ist 2016 das dritte Jahr in Folge, das einen neuen Temperaturrekord aufstellt. Das ist in der bis 1880 zurückreichenden Zeitreihe eine bisher einmalige Häufung von Rekorden. Dabei waren auch die Marken, um die die vorherigen Rekorde übertroffen worden sowohl 2015 als auch 2016 in der Summe besonders hoch.

Die globale Mitteltemperatur lag 2016 immerhin um eine Viertel Grad Celsius über der von 2014, die ihrerseits bis dahin ein Rekord gewesen war.

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