ARD-Papier: Aufbau einer „Anti-Fake-News-Einheit“ geplant – Miniwahr?


Bild: heise.de/tp
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Kai Gniffke will sich bis mindestens nach der Bundeswahl konsequent mit irreführenden Nachrichten auseinandersetzen

Von Marcus Klöckner | TELEPOLIS

Die Aufregung in Teilen der Medienlandschaft ist derzeit groß. Der Grund: Fake News. Gegen Nachrichten, die inhaltlich falsch und manipulierend sind, will die ARD nun schweres Geschütz auffahren – und, wie es aussieht, werden weder Kosten noch Mühen gescheut. Eine Art „Anti-Fake-News-Einheit“ wünschst sich der Chefredakteur von ARD-Aktuell, Kai Gniffke.

Davon berichtet Ulrike Simon vom Redaktionsnetzwerk Deutschland in ihrer aktuellen Medienkolumne. Ein entsprechendes Papier, dass der „oberste Nachrichtenmann“ der ARD ausgearbeitet hat, sei vergangene Woche bei der Konferenz aller ARD-Chefredakteure besprochen worden. Nun liege das Papier bei ARD-Chefredakteur Rainald Becker und solle nächste Woche auch bei der ARD-Direktorenkonferenz diskutiert werden. Simon, der das Papier vorliegen soll, führt genauer aus, was es mit dem Konzept auf sich hat. Demnach sei zum Aufbau der „Anti-Fake-News-Einheit“ Folgendes notwendig:

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