Australien: Mensch gegen Riesenwombat


 Echsen, Wombats, tonnenschwere Kängurus: Durch Australien streiften einst riesenhafte Tiere. (Foto: Peter Trusler, Monash University)
Echsen, Wombats, tonnenschwere Kängurus: Durch Australien streiften einst riesenhafte Tiere. (Foto: Peter Trusler, Monash University)
Einst bewohnten gigantische Tiere den australischen Dschungel – wie viel Schuld tragen Jäger und Sammler an ihrem Verschwinden?

Von Ali Vahid Roodsari | Süddeutsche.de

Die Erde zittert, auf der Suche nach Nahrung marschiert ein zwei Tonnen schwerer Wombat durchs Gebüsch. Eine sieben Meter lange Eidechse kriecht aus Angst eilig davon. Eine Schildkröte, so groß wie ein Volkswagen, zieht zum Schutz den Kopf in den Panzer.

So ähnlich könnte eine Szene im australischen Dschungel vor rund 45 000 Jahren ausgesehen haben. Damals bevölkerten noch riesige Tiere – genannt Megafauna – den Kontinent. Irgendwann verschwanden aber die großen Verwandten der heutigen Echsen, Wombats und Schildkröten. Als Grund verdächtigten Forscher bisher den Klimawandel, aber eine neue Studie zeigt: Der Mensch ist wahrscheinlich schuld. (Nature Communications)

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