Bereiten die deutschen Bischöfe der katholischen Friedensbewegung den „Garaus“?


Die pax christi-Bundesvorsitzende Wiltrud Rösch-Metzler und der friedensbewegte japanische Bischof Taiji Katsuya auf der internationalen katholischen Konferenz
Die pax christi-Bundesvorsitzende Wiltrud Rösch-Metzler und der friedensbewegte japanische Bischof Taiji Katsuya auf der internationalen katholischen Konferenz „Nonviolence and Just Peace“ in Rom, April 2016 (Foto: P. Bürger).
Ein Wirtschaftsberatungsunternehmen hat dem Verband der Diözesen empfohlen, alle Gelder für die Bundesebene der internationalen pax christi-Bewegung zu streichen

Von Peter Bürger | TELEPOLIS

In diesen Tagen verzweifeln hierzulande die Mitglieder der Internationalen katholischen Friedensbewegung pax christi, darunter der Verfasser, an den deutschen Bischöfen. Seit Jahren schweigen sich die vom Staat besoldeten Oberhirten mehrheitlich aus über die rasant ablaufende Remilitarisierung der deutschen Politik.

Diese bischöfliche Mehrheit agiert dafür nun auf einem anderen Schauplatz. Sie scheint gewillt zu sein, der katholischen Friedensbewegung auf Bundesebene vollständig den Geldhahn zuzudrehen. Die Entscheidung der 27 Diözesanbischöfe darüber wird voraussichtlich zwischen dem 22. und 24. Januar in Würzburg fallen.

Kritik findet man auch in der Bistumspresse. Es handelt sich um jährlich 60.000 Euro, mit denen bislang über den Verband der Diözesen Deutschlands (VDD) die pax-christi-Arbeit auf Bundesebene gefördert wird. Das ist ein Fünftel des ansonsten aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden bestrittenen Budgets.

weiterlesen