„Israel first“: Minister drängen auf Ausbau der Siedlungen


Ma'ale Adumim. Foto: Gilabrand / CC BY-SA 3.0
Ma’ale Adumim. Foto: Gilabrand / CC BY-SA 3.0
Mit dem neuen US-Präsidenten ändern sich die Spielregeln, so die Hoffnung der Regierung Netanjahu, die große Annexionspläne bereit hält

Von Thomas Pany | TELEPOLIS

Mit dem Machtwechsel in den USA wächst in Teilen der Regierung in Israel die Hoffnung auf einen Ausbau der Siedlungen. Obama, der sich diesen Plänen widersetzte, ist aus dem Amt; von Trump wird erwartet, dass er den Ausbau unterstützt.

In der Vergangenheit spendete Trump für den Ausbau der Siedlung Bet El im Westjordanland, wenn auch nur mit geringen Summe und vor 14 Jahren

Sein Schwiegersohn, Jared Kushner, den Trump im Interview mit der Bild-Zeitung als Architekt eines künftigen Israel-Abkommens propagierte, „das sonst niemand zustande bringt“, ist sehr viel stärker beim Fundraising des religiös untermauerten Bet El-Siedlungsprojekts engagiert. Präsident der American Friends of Bet El ist David M. Friedman, der neue US-Botschafter in Israel.

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