Staatsanwaltschaft: Polizist hätte tödlichen Reichsbürger-Angriff verhindern können


 Vor diesem Haus in Georgensgmünd erschoss ein
Vor diesem Haus in Georgensgmünd erschoss ein „Reichsbürger“ im Oktober einen Polizisten. (Foto: Daniel Karmann/dpa)
  • Nach den tödlichen Schüssen eines sogenannten Reichsbürgers auf einen Polizisten in Georgensgmünd ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen einen weiteren Beamten.
  • Der Verdacht lautet Beihilfe zum Totschlag durch Unterlassen.
  • Der 50 Jahre alte Kommissar soll vom Waffenbesitz des „Reichsbürgers“ gewusst haben, wie die Anklagebehörde am Montag mitteilte.

Süddeutsche.de

Nach den tödlichen Schüssen eines sogenannten Reichsbürgers in Franken hat die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth ein Ermittlungsverfahren gegen einen Polizeibeamten eingeleitet. Der Beamte habe die von dem „Reichsbürger“ ausgehende Gefahr erkannt und hätte die tödliche Schussabgabe auf einen 32 Jahre alten Polizisten womöglich verhindern können, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Ihm werde Beihilfe zum Totschlag durch Unterlassen vorgeworfen.

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