Menschliche Haut aus dem 3D-Drucker


Der 3D-Drucker der Forscher nutzt Zellen statt Tinte und erzeugt funktionsfähige menschliche Haut. © UC3M
Der 3D-Drucker der Forscher nutzt Zellen statt Tinte und erzeugt funktionsfähige menschliche Haut. © UC3M
Zellen statt Plastik: Forscher haben erstmals funktionsfähige menschliche Haut mittels 3D-Druck erzeugt. Ein Spezialdrucker trägt dafür Zellen und Biomoleküle der verschiedenen Hautschichten nacheinander auf. Mit diesem Verfahren könnten Patienten mit schweren Verbrennungen künftig schneller neue Haut erhalten, die gedruckte Haut eignet sich aber auch als Ersatz für Tierversuche bei Kosmetik und Arzneimitteltests.

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Unsere Haut ist ein komplexes Gebilde. Sie umfasst drei verschiedene Gewebeschichten mit jeweils ganz unterschiedlichen Aufgaben und Zellbestandteilen. Zudem sind in ihr auch Haarfollikel, Schweißdrüsen, Nervenenden und Blutgefäße eingebettet. Entsprechend schwierig ist es bisher, die menschliche Haut im Labor künstlich zu züchten. Aus Stammzellen gelang dies erst vor Kurzem erstmals.

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