Mayas erlebten einen doppelten Kollaps


Ausschnitt einer Maya-Stele aus Ceibal, einer fastr 2.000 Jahre lang von den Maya bewohnten Stadt in Guatemala © HJPD/CC-by-sa 3.0
Ausschnitt einer Maya-Stele aus Ceibal, einer fastr 2.000 Jahre lang von den Maya bewohnten Stadt in Guatemala © HJPD/CC-by-sa 3.0
Verblüffende Parallelen: Schon 600 Jahre vor dem Niedergang der Maya erlebte diese Hochkultur einen ganz ähnlichen Kollaps. Funde in der Maya-Stadt Ceibal in Guatemala enthüllen, dass beide Ereignisse erstaunlich gleich abliefen: Erst kam es zu sozialen Unruhen, dann zum Krieg und schließlich zur Aufgabe ganzer Städte. Diese verblüffenden Parallelen könnte nun helfen, die Ursachen für das Ende der Maya zu klären.

scinexx

Mehr als 2.000 Jahre lang herrschten die Maya über weite Teile Mittelamerikas. Von ihrer Macht zeugen noch heute die Überreste gewaltiger Tempelpyramiden im Regenwald von Mexiko und Guatemala. Was jedoch um 900 nach Christus diese Kultur zu Fall brachte, ist bis heute umstritten. Zu den diskutierten Theorien gehören soziale Konflikte und Kriege innerhalb des Mayareichs, aber auch Nahrungsmangel durch eine Übernutzung der Böden oder die Invasion fremder Völker. Auch ein zunehmend trockeneres Klima spielte wahrscheinlich eine Rolle.

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