Menschenrechtsgericht stärkt Leihmutter-Verbot


 Eine Leihmutter in Indien. (Foto: dpa)
Eine Leihmutter in Indien. (Foto: dpa)
  • Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat die Klage eines italienischen Paars abgelehnt, das in Russland ein Kind von einer Leihmutter hatte austragen lassen.
  • Die italienischen Behörden hätten nach dem Gesetz gehandelt, als sie dem Paar das Kind wegnahmen, entschied der Gerichtshof.
  • Das Urteil dürfte weitreichende Folgen haben.

Süddeutsche.de

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat die Position von Ländern gestärkt, in denen eine Leihmutterschaft verboten ist. Die Straßburger Richter lehnten am Dienstag die Klage eines italienischen Paars ab, das in Russland ein Kind von einer Leihmutter hatte zur Welt bringen lassen.

Das Besondere an dem Fall: Die Eltern haben keine biologische Verbindung zu dem Kind – Eizelle und Samen stammten von unbekannten Spendern. Die russische Geburtsurkunde wies das Ehepaar aus dem süditalienischen Dorf Colletorto dennoch als rechtmäßige Eltern aus.

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