Nigeria: In manchen Dörfern lebt kein Kleinkind mehr


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Sieben Millionen Menschen sind in Nigeria und um den Tschadsee vom Hunger bedroht. In mehreren von Islamisten befreiten Orten kommt jede Hilfe zu spät: Dort leben heute keine kleinen Kinder mehr.

SpON

Im Norden Nigerias, der nach der jahrelangen Herrschaft des Terrorregimes von Boko Haram zerstört und wirtschaftlich verwüstet ist, sind mehr als eine halbe Millionen Kinder unmittelbar vom Hungertod bedroht.

Toby Lanzer, Westafrika-Koordinator der Uno-Nothilfeorganisation (Ocha), sagte, er habe in der Region „Außergewöhnliches“ erlebt. „Ich habe Erwachsene gesehen, die überhaupt keine Kraft mehr hatten, die beinahe nicht mehr laufen können. Wir haben Dörfer und Städte ohne zwei-, drei- und vierjährige Kinder gesehen, weil diese gestorben sind.“

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