CERN: Die Antimaterie-Falle funktioniert und stellt Rekord auf


 Der Wissenschaftler Stefan Ulmer arbeitet am Forschungszentrum Cern mit Antimaterie Quelle: Maximilien Brice
Der Wissenschaftler Stefan Ulmer arbeitet am Forschungszentrum Cern mit Antimaterie Quelle: Maximilien Brice
Die Physiker am Cern können Antiprotonen herstellen. Viel schwieriger ist es allerdings, diese einzufangen und über längere Zeiträume zu speichern. Mit einer speziellen Vakuumbox ist das nun gelungen.

Von Norbert Lossau | DIE WELT

Das gibt es weltweit nur einmal – einen Metallzylinder, in dem Hunderte Antiprotonen gefangen sind. Er steht am europäischen Forschungszentrum Cern bei Genf, besteht aus Kupfer und hat ein Fassungsvermögen von 1,2 Litern.

Seine Wände werden mit flüssigem Helium auf minus 267 Grad Celsius gekühlt und in seinem Inneren herrscht nahezu perfektes Vakuum. Wäre das nicht so, würden die Antiprotonen mit anderen Teilchen zusammenstoßen und sofort zerstrahlen.

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