Ditib verspricht nach Spitzelaffäre Konsequenzen – aber sicher doch


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Nach der Spitzelaffäre im Islam-Verband Ditib hat dessen Generalsekretär Bekir Alboga Konsequenzen angekündigt.

evangelisch.de

„Die Konsequenzen kommen“, sagte Ditib-Generalsekretär Bekir Alboga auf einer Veranstaltung der SPD-Bundestagsfraktion am Mittwoch in Berlin. Dabei ging es um die Partizipation von Muslimen in der Gesellschaft. Auf einem Podium mit Vertretern des Islams in Deutschland wurde vor allem aber über die weitere Zusammenarbeit mit dem Türkei-nahen Dachverband Ditib diskutiert. SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann forderte dazu auf, weiter an der Unabhängigkeit zu arbeiten.

Die Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion (Ditib) – mit rund 900 Moscheegemeinden der größte Islamverband in Deutschland – kooperiert eng mit der Religionsbehörde Diyanet in der Türkei. Sie entsendet und bezahlt die Imame für die deutschen Gemeinden. Seit dem Putsch in der Türkei und dem kürzlichen Eingeständnis, dass Ditib-Imame in Deutschland als Spitzel gegen Gülen-Anhänger tätig geworden sind, steht die Zusammenarbeit mit dem Verband in der Kritik.

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