Gauland stellt sich hinter Höcke


Brandenburgs AfD-Chef Alexander Gauland am Sonnabend in Rangsdorf.Foto: Ralf Hirschberger/dpa
Brandenburgs AfD-Chef Alexander Gauland am Sonnabend in Rangsdorf.Foto: Ralf Hirschberger/dpa
Der Brandenburger AfD-Chef verteidigt seinen umstrittenen Parteifreund und positioniert sich gegen Bundesvorsitzende Petry. Auch eine Zusammenarbeit mit Pegida schließt er nicht aus.

Von Thorsten Metzner, Laura Hofmann | DER TAGESSPIEGEL

Brandenburgs AfD-Fraktions- und Landespartei-Chef Alexander Gauland möchte in den Bundestag. Am Sonnabend trifft sich die Partei im brandenburgischen Rangsdorf (Teltow-Fläming), um über die Aufstellung ihrer Landesliste für die Bundestagswahl zu beraten, abgestimmt wird voraussichtlich am Sonntag. Der 76-jährige Gauland gilt als wahrscheinlicher Spitzenkandidat.

In seiner Bewerbungsrede hat er sich hinter den umstrittenen Thüringer AfD-Fraktionschef Björn Höcke gestellt und gegen AfD-Bundesvorsitzende Frauke Petry. Was Höcke zum Holocaust-Gedenken in Deutschland gesagt habe, sei zwar in manchen Formulierungen zu hart gewesen, der Parteifreund könne aber nicht für Aussagen, die vor ihm schon Josef Augstein und Martin Walser getroffen hätten, verurteilt werden.

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