Jesuit Zollner: Missbrauch hat auch geistliche Dimension


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Vatikanischer Kinderschutz-Experte bei Wiener Präventionstagung: „Spirituelle Verwundung“ kann bei Opfern den Glauben zerstören – Missbrauch trotz Prävention nie völlig auszuschließen.

kath.net

Die Diskussion um Missbrauch in kirchlichen Einrichtungen hat bislang die geistliche Dimension des Verbrechens völlig übersehen: Das hat der Jesuit Hans Zollner, Mitglied der päpstlichen Kommission für den Schutz von Minderjährigen und Leiter des Kinderschutz-Zentrum CCP in Rom, am Mittwoch bei einem Wiener Symposium über die Prävention von Missbrauch dargelegt. Der Theologe, Philosoph und Therapeut bezeichnete den Kinderschutz dabei als „bleibende Aufgabe“, da Missbrauch trotz aller Prävention nie völlig ausgeschlossen werden könne.

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2 Comments

  1. Deren Auffassung des Problems ist anscheinend, dass die missbrauchten Kinder eventuell vom Glauben abfallen könnten, und das geht ja nunmal garnicht.
    Dass deren Leben unter Umständen komplett zerstört wurde, interessiert die kein bisschen. Aber die entgangene Kirchensteuer täte dann doch weh …

    Was sind das nur für Widerlinge.

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