Libyen: „Exekutionen und Folter sind an der Tagesordnung“


 In Booten wie diesen versuchen Flüchtlinge aus libyschen Lagern nach Europa zu gelangen. (Foto: REUTERS)
In Booten wie diesen versuchen Flüchtlinge aus libyschen Lagern nach Europa zu gelangen. (Foto: REUTERS)
  • Massive Menschenrechtsverletzungen in libyischen Flüchtlingslagern: Deutsche Diplomaten kritisieren „KZ-ähnliche Verhältnisse“.
  • Einem Bericht der deutschen Botschaft in Niger zufolge sind Exekutionen, Folter und Vergewaltigungen an der Tagesordnung.
  • Die Fraktionschefin der Grünen im EU-Parlament, Ska Keller, spricht sich gegen ein Flüchtlingsabkommen mit Libyen aus.

Süddeutsche.de

Deutsche Diplomaten prangern in einem internen Lagebericht „KZ-ähnliche Verhältinsse“ in libyschen Flüchtlingslagern an. Die Rede ist von „allerschwersten, systematischen Menschenrechtsverletzungen“ in „sogenannten Privatgefängnissen“, in denen Schlepper ausreisewillige Migranten festhalten, zitiert die Welt am Sonntag aus einer diplomatischen Korrespondenz der deutschen Botschaft in Nigers Hauptstadt Niamey. Die Berichte seien durch „authentische Handy-Fotos und -videos“ belegt.

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