Austria: „Staatsverweigerer“ wegen versuchter Erpressung vor Gericht


Prozess in Krems – (c) APA (HELMUT FOHRINGER)
Prozess in Krems – (c) APA (HELMUT FOHRINGER)
Der 46-Jährige soll verschiedene Gebühren nicht bezahlt und „Rechnungen“ über jeweils zehn Millionen Euro für die Verwendung seines Namens geschickt haben.

Die Presse.com

Wegen versuchter Erpressung musste sich ein „Staatsverweigerer“ am Montag in Krems vor Gericht verantworten. Der 46-Jährige aus dem Bezirk Horn soll Müllabfuhr- und Gemeindegebühren sowie Pflichtversicherungsbeiträge nicht bezahlt und „Rechnungen“ über jeweils zehn Millionen Euro für die Verwendung seines Namens geschickt haben. Der Angeklagte äußerte sich nicht zu den Vorwürfen.

„Ich bin ein lebender Mann aus Fleisch und Blut, ein beseeltes Wesen. Ich bin nur dem Schöpfer unterworfen. Nur mein Schöpfer kann über mich richten. Sind Sie mein Schöpfer?“, meinte der 46-Jährige, der seit Dezember in U-Haft sitzt, während des Prozesses immer wieder zur Richterin.

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