Griechenland wirft Türkei Verletzung der Hoheitsgewässer vor


Griechenlands Verteidigungsminister Panos Kammenos – imago/Wassilis Aswestopoulos
Griechenlands Verteidigungsminister Panos Kammenos – imago/Wassilis Aswestopoulos
Ein Kanonenboot der türkischen Marine sei kurzzeitig in griechische Gewässer eingedrungen, teilte das Verteidigungsministerium mit.

Die Presse.com

Die griechische Regierung hat der Türkei eine Verletzung ihrer Hoheitsgewässer in der Ägäis vorgeworfen. Ein Kanonenboot der türkischen Marine sei am Sonntag in Begleitung zweier kleinerer Boote kurzzeitig in griechische Gewässer rund um die unbewohnten Imia-Inseln eingedrungen, teilte das Verteidigungsministerium in Athen mit.

Zwischen beiden Ländern gibt es derzeit politische Spannungen, weil Griechenland die Auslieferung geflohener türkischer Soldaten ablehnt.

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1 Comment

  1. Zwischen der Türkei und Griechenland gibt’s ständig Spannungen. Vor allem, weil die Türken ständig provozieren, indem sie u.a. regelmäßig und ganz massiv den Luftraum der Griechen verletzen.

    Griechenland hat die Absicht, seine Küstengrenzen auf die international übliche 12-Meilen-Zone auszuweiten. Die Türken würden das als Kriegsgrund ansehen. In den tieferen Gewässern vor Griechenland, innerhalb dieser noch nicht erklärten 12-Meilen-Zone, gibt es nämlich reiche Erdgas- und Erdöl-Lagerstätten, die die Türken den Griechen nicht gönnen, bzw. selbst ausbeuten wollen.

    Es ist sehr wahrscheinlich, daß diese beiden NATO-Mitglieder früher oder später übereinander herfallen. Das ist auch ein Grund für die massive Rüstung der Griechen. Die haben zwar weit weniger Soldaten als die Türkei, dafür aber Disziplin und Kriegsgerät, mit dem sie auch umgehen können. Die Türkei hat in der Vergangenheit schon öfters Begehrlichkeiten an griechischem Territorium geäußert.

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