Inkompetenz: Erzapostel im Zölibat und Homosexualität


Bischof Heiner Koch (2013). Bild: wikimedia.org/CC-by-sa 4.0/Martin Rulsch
Bischof Heiner Koch (2013). Bild: wikimedia.org/CC-by-sa 4.0/Martin Rulsch

Berliner Erzbischof: Für die Kirche ist es „Ehe“, „wenn Mann und Frau sich versprechen, ein Leben lang zusammenzubleiben. Und wenn sie offen sind für Nachkommen, wenn sie sagen: Wir wollen Vater und Mutter eigener Kinder werden.“

kath.net

„Ehe ist für uns, wenn Mann und Frau sich versprechen, ein Leben lang zusammenzubleiben. Und wenn sie offen sind für Nachkommen, wenn sie sagen: Wir wollen Vater und Mutter eigener Kinder werden.“ Dies betonte der Berliner Erzbischof Heiner Koch im Interview mit der linksorientierten „taz“. Allerdings habe sich dieser Ehebegriff weitgehend geändert, erläuterte Koch, der auch der Familienbischof der Deutschen Bischofskonferenz ist. „Für die einen muss die Ehe nicht ein ganzes Leben dauern, anderen ist die Offenheit für Kinder nicht wichtig, und für wieder andere müssen nicht Mann und Frau die Treue versprechen.“ Auf die Frage der „taz“, ob es nicht auch „Familie und eine gewisse Form von Ehe“ sei, wenn „zwei Homosexuelle verpartnert sind und in irgendeiner Weise zu einem Kind gekommen sind“ sind, antwortete der Erzbischof: „Es ist keine Ehe, denn in einer homosexuellen Partnerschaft sind Vater und Mutter der Kinder – je nach Konstellation – jemand anderes.“

weiterlesen