„Was Sie über Aleppo hören, ist bestenfalls ein kleiner Teil der Wahrheit“


Foto: Jan Oberg
Foto: Jan Oberg
Interview mit dem Konfliktforscher Jan Oberg, der die Befreiung Aleppos als „weltgeschichtliches“ Ereignis einstuft

Von Fabian Köhler | TELEPOLIS

Nur knapp sechs Wochen sind vergangenen, seitdem kaum eine Nachrichtensendung ohne Schlagzeile zu den Ereignissen im syrischen Aleppo auskam. Unterstützt durch russische Luftangriffen eroberten Mitte Dezember Truppen der syrischen Armee den Ostteil der Stadt und beendeten damit die seit vier Jahren andauernde Kontrolle oppositioneller Milizen.

Von Massakern an der Zivilbevölkerung, einem „neuen Srebrenica“, gar „einem drohenden Völkermord“ berichteten Medien damals. Doch nur wenige Tage später verschwand das mediale Interesse am Schicksal der Menschen in der zerstörten syrischen Millionenmetropole wieder und damit auch die Deutung der Ereignisse: Befreiung oder Belagerung? Fall oder Glücksfall?

Der Konfliktforscher Jan Oberg war während der entscheidenden Tage in Aleppo und berichtet bis heute über die Ereignisse in der Stadt. Im Interview erzählt der schwedische Konfliktforscher und Leiter des Transnational Foundation for Peace and Future Research über seine Erlebnisse in der zerstörten Stadt und seine Sicht auf die westliche Medienberichterstattung.

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2 Gedanken zu “„Was Sie über Aleppo hören, ist bestenfalls ein kleiner Teil der Wahrheit“

  1. Pingback: Aleppo | Herbert Blaser's Blog

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