Genschere schützt Rinder gegen Tuberkulose


Ein eingeschleustes Gen macht Kühe resistenter gegenüber der Tuberkulose - dank CRISPR/Cas9 und der Klontechnologie. © ulleo/pixabay
Ein eingeschleustes Gen macht Kühe resistenter gegenüber der Tuberkulose – dank CRISPR/Cas9 und der Klontechnologie. © ulleo/pixabay
Gen eingeschleust: Forscher haben die Genschere CRISPR/Cas9 erstmals genutzt, um Rinder resistenter gegenüber der Rindertuberkulose zu machen. Sie schleusten dafür in Zellen ein Schutzgen gegen die Tuberkulose-Infektion ein. Allerdings: Von 173 manipulierten Zellen entwickelten sich nur elf zu lebensfähigen Kälbern. Zudem funktioniert das Ganze nur in Kombination mit dem Klonen.

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Die Genschere CRISPR/Cas9 gilt als das vielversprechendste Werkzeug der modernen Gentechnik. Denn mit ihr lassen sich Gene und Genabschnitte punktgenau ins Erbgut einschleusen und so Genfehler korrigieren. Forschern gelang es damit bereits, die Sichelzellen-Anämie bei Blutzellen zu reparieren, bei Mäusen gelang die Therapie der Duchenne Muskeldystrophie. In China haben Wissenschaftler bereits erste Genabschnitte in menschliche Embryonen eingeschleust – ein hoch umstrittener Eingriff in die menschliche Keimbahn.

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