Islam und Christentum“Postchristliche Erscheinung“


Der Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer auf der Auftaktkundgebung des
Der Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer auf der Auftaktkundgebung des „Marsch für das Leben“ im September 2016. (imago stock&people)
Rudolf Voderholzer, Bischof von Regensburg, erhebt die Stimme im Namen besorgter Christen. Er bezweifelt, dass der Islam integrierbar ist. Manches klingt wie aus dem AfD-Programm, doch zu Parteien geht der Dogmatiker auf Distanz.

Von Michael Watzke | Deutschlandfunk

Es war kalt im Regensburger Dom, als Bischof Rudolf Voderholzer neulich in die Predigtkanzel stieg. Den Gottesdienst-Besuchern gefror der Atem, als der Regensburger Oberhirte über den Islam sprach:

„Der Islam nun freilich – so viel Realismus müssen wir aufbringen – ist nicht einfach irgendeine Kultur, sondern eine post-christliche Erscheinung, die mit dem Anspruch auftritt, die Kerngehalte des Christentums zu negieren.“

Postchristlich? Viele der Besucher runzelten die Stirn. Was wollte der Dogmatiker Voderholzer denn damit sagen? Ist der Islam so post-christlich wie das Protestantentum post-katholisch ist? Oder das Christentum post-jüdisch? Mitnichten, so der Bischof. Postchristlich sei der Islam, weil er das Christentum korrigieren wolle und deshalb im Gegensatz zu den Kerngehalten des Christentums stehe, nämlich …

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