„Die Kirche greift in Grundrechte ein“


Bild: fis-kirchenrecht.de
Bild: fis-kirchenrecht.de

Der Trierer Stadtrat fordert volle Arbeitnehmerrechte für alle Beschäftigten kirchlicher Einrichtungen. Der Beschluss berührt auch zwei Jahre nach den Änderungen der Bischofskonferenz 2015 ein hochsensibles und emotionales Thema.

Von Jörg Pistorius | Volksfreund.de

Wer sich scheiden lässt und dann wieder heiratet, muss um seinen Job fürchten – wenn er für die katholische Kirche arbeitet. Das war über Jahrzehnte hinweg die Realität der Arbeitnehmer in kirchlichen Einrichtungen, bis die Bischofskonferenz das Arbeitsrecht 2015 geändert und gelockert hat. Seitdem sollen Scheidung und Neuheirat oder auch die eingetragene Lebenspartnerschaft „nur noch in Ausnahmefällen“ Gründe sein, Mitarbeitern in katholischen Krankenhäusern, Kindergärten oder Schulen zu kündigen.

Wann ist ein Fall ein Ausnahmefall? Die Antwort der Bischöfe: wenn ein „erhebliches Ärgernis in der Dienstgemeinschaft“ vorliegt oder die „Glaubwürdigkeit der Kirche beeinträchtigt“ sei.

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2 Gedanken zu “„Die Kirche greift in Grundrechte ein“

  1. Wird Zeit, den Glaubensgemeinschaften ihre angemassten Privilegien zu entziehen, bzw. sie dazu zu zwingen, die Diskriminierung zu beenden. Vor allem, da Gemeinden und Staat meist zu 90% für die kirchlichen Einrichtungen aufkommen. Warum soll der Steuerzahler für etwas blechen, was die Kirchen locker selbst zahlen könnten?

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