Trump und die Geheimdienste


Bild: heise.de/tp
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Leaks von Telefongesprächen, verhaftete russische Agenten, Schadensersatzforderungen wegen des Trump-Dossiers und die Ernennung einer mit Folter verbundenen CIA-Direktorin

Von Florian Rötzer | TELEPOLIS

Donald Trump schätzt bekanntlich die Geheimdienste nicht so, auch wenn die eigentlich die Aufgabe haben, das von der amerikanischen Politik gerne beschworene „Böse“ zu bekämpfen oder zumindest über es aufzuklären. Den festen Sitz im Nationalen Sicherheitsrat hat er dem obersten Geheimdienstchef DNI genommen und seinem Chefstrategen oder -berater Bannon hereingeholt, der wiederum den Trump-Kritikern als böser Geist im Weißen Haus gilt.

Gestern hat Trump in einem Tweet auch wieder klar gemacht, dass das Böse natürlich von außen kommt, wogegen er, darin ganz der Mann vom Hoch- und Tiefbau, aber lieber statt Geheimdiensten geschlossene Grenzen und materielle Mauern setzt: „We must keep „evil“ out of our country!“ Mit dem Einreiseverbot aus den sieben muslimischen Ländern und den Sanktionen gegenüber Iran hat er neue Unruhe in der sowieso brennenden Region geschaffen. So könnten die USA mit ihren Truppen im Irak, die mit den Truppen der schiitisch dominierten Regierung, wozu inzwischen auch die schiitischen Milizen kommen, schnell auf wachsende Widerstände stoßen, was die von Trump angekündigte Auslöschung des IS, aber auch den Einfluss der USA auf die Region beeinträchtigen könnte. Der Iran reagierte bereits mit großen Militärübungen, bei denen wieder Raketentests stattfinden.

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