Warum Tunesien größter Exporteur von islamistischen Kämpfern ist


Auch der Attentäter vom Breitscheidplatz in Berlin, Anis Amri, stammte aus Tunesien. Amris Mutter Nour Al Houda (r.) hält voller Trauer ein Bild ihres Sohnes in den Händen.
Auch der Attentäter vom Breitscheidplatz in Berlin, Anis Amri, stammte aus Tunesien. Amris Mutter Nour Al Houda (r.) hält voller Trauer ein Bild ihres Sohnes in den Händen.
Es war in Tunesien, wo 2011 der Arabische Frühling begann, der in der Region so viel Hoffnung verbreitete. Heute ist das kleine Land im Norden Afrikas vor allem berüchtigt für Terror: Tausende Tunesier kämpfen im Ausland für den Islamischen Staat. Warum?

stern.de

In Hessen wird ein 36-jähriger Tunesier festgenommen, weil er für den IS einen Anschlag in Deutschland geplant haben soll. Auch die Attentäter von Nizza und Berlin waren Tunesier. Der jungen Demokratie fehlen Konzepte, wie sie mit den Tausenden Islamisten umgehen will.

Als der Terror Tunesien im März 2015 erreicht und mehr als 20 Touristen beim Anschlag auf das berühmte Bardo-Museum sterben, hat die Regierung in Tunis die Gefahr bereits erkannt, die sich in einigen Moscheen im Land entwickelt hat. Im Fernsehen und Internet lässt das Religionsministerium dröge Werbeclips laufen, die die Vielfalt der tunesischen Gesellschaft zeigen oder die Trauer der Familie, wenn sich der Sohn dem Heiligen Krieg angeschlossen hat. Die simple Nachricht: Tunesien ist kein Land des Terrors. Zu diesem Zeitpunkt haben aber schon Tausende junger Männer das Land verlassen und lassen sich in Terrorcamps im benachbarten Libyen ausbilden.

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