Tiefsee: Geheimnis des Drachenfischs gelüftet


Angefärbtes Präparat eines Barten-Drachenfischs (Grammatostomias denta) - eine raffinierte Konstruktion hilft ihm, sein Maul so weit aufzureißen. © Nalani Schnell/ MNHN
Angefärbtes Präparat eines Barten-Drachenfischs (Grammatostomias denta) – eine raffinierte Konstruktion hilft ihm, sein Maul so weit aufzureißen. © Nalani Schnell/ MNHN
Raffinierte Konstruktion: Eine einzigartige Anatomie erlaubt es den Barten-Drachenfischen, problemlos selbst gleichgroße Beutetiere zu vertilgen, wie Aufnahmen enthüllen. Durch ein Zusatzgelenk am Hinterkopf können die Tiefseefische ihren Kopf weit in den Nacken legen und so ihr Maul bis zu 120 Grad weit aufreißen. Möglich wird dies, weil ein flexibler Knorpelstab die normalerweise kaum bewegliche Verbindung von Schädel und Wirbelsäule ersetzt.

scinexx

Barten-Drachenfische (Stomiidae) sind erfolgreiche Räuber der Tiefsee: Die bis zu 25 Zentimeter langen Fische besitzen dolchförmige, nach hinten gebogene Zähne, die selbst bei geschlossenem Maul noch hervorragen. Ihre Beute locken sie an, indem sie mit speziellen Leuchtorganen verlockende Lichter erzeugen. Nähert sich dann die Beute, reißen die Drachenfische ihr Maul auf enorme Größe auf und verschlingen selbst Fische, die fast so groß sind wie sie selbst.

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