Religions- und Weltanschauungsunterricht: Pro Halbjahr ein Kontrollbesuch


Später Einstieg. In Berlin wird erst ab 2018 Islamische Theologie gelehrt.Foto: Jensen/dpa
Später Einstieg. In Berlin wird erst ab 2018 Islamische Theologie gelehrt.Foto: Jensen/dpa
Der freiwillige Religionsunterricht findet nahezu ohne staatliche Aufsicht statt. Bayern geht einen völlig anderen Weg – auch für muslimische Kinder.

Von Susanne Vieth-Entus | DER TAGESSPIEGEL

Trotz des wachsenden Anteils muslimischer Schüler stagniert die Teilnahme am Religionsunterricht der Islamischen Föderation: Die Quote liegt seit der Einführung im Jahr 2003 bei weit unter zwei Prozent, wie aus einer Anfrage des SPD-Abgeordneten Joschka Langenbrinck (SPD) hervorgeht. In absoluten Zahlen bedeutet dies eine Teilnehmerzahl von unter 5000.

Damit ergeht es der Föderation ähnlich wie den anderen Religionsgemeinschaften: Auch die Evangelische und Katholische Kirche, die Aleviten, Buddhisten sowie die Jüdische Gemeinde verzeichnen kaum Veränderungen bei ihrer schulischen Präsenz. Einzig der Humanistische Verband mit seinem Weltanschauungsfach Lebenskunde legt ständig zu: Seinen Unterricht besuchen inzwischen rund 63 000 Schüler. Diese Expansion ist möglich, weil der Verband ein eigenes Institut für die Lehrerausbildung hat. Hingegen wird es einen Lehrstuhl für Islamische Theologie in Berlin erst ab 2018 geben.

weiterlesen

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s