Teufelsaustreibung: Drei Exorzisten sind schuldfähig


Justitia Skulptur (CC-by-nc-sa/3.0 by Luc Viatour)
Justitia Skulptur (CC-by-nc-sa/3.0 by Luc Viatour)

Die Expertise des psychiatrischen Gutachters wird in das Verfahren vor dem Landgericht Frankfurt eingeführt. Ausdrücklich verneint der Sachverständige einen Zusammenhang zwischen religiösen Überzeugungen und krankhaftem Wahn.

Frankfurter Rundschau

Drei der fünf Angeklagten im Prozess um die tödliche Teufelsaustreibung in einem Frankfurter Hotel sind einem Experten zufolge vollständig schuldfähig. Die Expertise des psychiatrischen Gutachters ist am Montag in das Verfahren vor dem Landgericht Frankfurt eingeführt worden. Der Psychiater beschäftigte sich dabei mit der 44 Jahre alten Hauptangeklagten sowie deren Kindern (22 und 19 Jahre alt), denen gemeinsam mit zwei anderen, jugendlichen Angeklagten gemeinschaftlicher Mord zur Last gelegt wird. Sie sollen den grausamen Tod einer 41-jährigen in einem Hotelzimmer verursacht haben – unter den Angeklagten ist auch der minderjährige Sohn der getöteten Frau.

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