AfD unterwandert Integrationsrat


Das Logo von
Das Logo von „Alternative für Deutschland“ (AFD), bearb. MiG
Integrationsräte sollen die Interessen von eingewanderten Menschen vertreten. Es liegt in der Natur der Sache, dass in diesem Gremium Menschen mit Migrationshintergrund sitzen. Nicht so in Bergisch-Gladbach. Dort hat sich ein AfD-Mann eingenistet. Die kurze Geschichte eines – hoffentlich – Einzelfalles!

Von Sami Omar | MiGAZIN

Im Jahr 2013 hatte die AfD noch Befürchtungen geäußert von Nazis unterwandert zu werden. Die Strategie schien klar darauf abzuzielen, rechte Positionen innerhalb der Partei Fremden zuzuordnen und so den Schein der Wählbarkeit für alle zu erhalten. Damals zitierte das Magazin „Der Spiegel“ die Landeschefin der AfD in Baden-Württemberg Elke Fein mit den Worten: „Die allermeisten AfD-Mitglieder haben keine rechten Positionen. Wir sind eine Partei der Mitte.“ Wo die Partei heute politisch zu verorten ist, ist dank prominenter Vertreter wie dem Thüringer Chefprovokateur Björn Höcke weithin bekannt.

Vorgänge in gewählten Gremien legen nun nahe, dass die Partei die Strategie der Unterwanderung selbst erfolgreich anwendet. Im nordrhein-westfälischen Bergisch Gladbach lebt der stellvertretende Sprecher der lokalen AfD Thomas Kunze. Der diplomierte Kaufmann ist verheiratet, interessiert sich für Politik und bringt seine Kompetenz nicht nur in seine Partei, sondern auch in den örtlichen Integrationsrat ein.

weiterlesen

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s