René Descartes: Der mysteröse Tod des großen Philosophen


René Descartes (Porträt nach Frans Hals, 1648) Bild. wikimedia.org/PD
René Descartes (Porträt nach Frans Hals, 1648) Bild. wikimedia.org/PD

Der große Denker René Descartes starb vor 367 Jahren plötzlich. Wurde der Franzose in Schweden mit Arsen vergiftet? Das behaupten manche – und verweisen auf eine angebliche Geheimbotschaft.

Von Florian Goldmann | Süddeutsche.de

Mürrisch trifft René Descartes im Oktober 1649 in Stockholm ein. Königin Christina hat gerufen: Seine Schriften seien fabelhaft, er möge ihr Philosophie beibringen.

Doch Reisen sind nicht die Sache des 53-Jährigen. Frühere Versuche, ihn für Privataudienzen nach Schweden zu holen, hat der Franzose abgelehnt. Nun lockt aber das Geld, das er dringend braucht. Doch es kommt nur zu wenigen Sitzungen: Descartes stirbt plötzlich, im Februar 1650. Lungenentzündung, wie das Königshaus sofort vermeldet. Einige hingegen munkeln sogleich, er sei vergiftet worden.

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