„Besorgniserregende Sicherheitslage“ in französischen Atomkraftwerken


AKW Cattenom bei Nacht. Cattenom_022.jpg:Bild: Les Meloures/CC BY-SA-1.0
AKW Cattenom bei Nacht. Cattenom_022.jpg:Bild: Les Meloures/CC BY-SA-1.0
Immer wieder gibt es massive Probleme in französischen Atomkraftwerken, wie die Explosion in Flamanville gerade wieder gezeigt hat

Von Ralf Streck | TELEPOLIS

Es ist eigentlich mehr als bezeichnend, wenn sogar der Chef der französischen Atomaufsicht (ASN) kürzlich im Rückblick auf das vergangene Jahr von einer „besorgniserregenden Sicherheitslage“ in französischen Atomkraftwerken gesprochen hat. Noch aussagekräftiger ist, dass M. Pierre-Franck Chevet resümierte, die Lage sei „noch besorgniserregender als zu Beginn des Jahrs 2016“.

Dass es in Flamanville gebrannt hat und es eine Explosion gab, es gerade im grenznahen Cattenom zweimal gebrannt hat, zeigt die dramatischen Zustände in französischen Meilern an.

Der Atompark ist alt, gibt auch Chevet zu, der auch herausstreicht, dass es massive Probleme bei „allen Neubauten“ gibt. Beim Bau des neuen EPR in Frankreich flog am zentralen Sicherheitselement, dem Reaktordruckbehälter, der Skandal um Sicherheitszertifikate auf. Aber auch laufende Meiler haben fatale Probleme, die eigentlich niemand für möglich halten würde.

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