Der „Prexit“ könnte Trumps nächstes Problem werden


Quelle: Infografik Die Welt
Quelle: Infografik Die Welt
Der US-Präsident sympathisiert offen mit Tendenzen, die EU zu zerschlagen. Doch nun will ein Territorium der USA über seine Zukunft abstimmen. Egal wie das Referendum ausgeht, es dürfte teuer werden.

Von Frank Stocker | DIE WELT

Puerto Rico heißt übersetzt „reicher Hafen“. Doch wohlhabend ist die karibische Insel mitnichten, zumindest nicht im Vergleich mit dem Rest der USA. Sie ist vielmehr de facto bankrott, kämpft derzeit mit der Frage, wie sie ihre Schuldenlast loswerden kann. Eine Lösung könnte darin liegen, den Status des US-Territoriums zu verändern – und genau dies soll über ein Referendum im Juni geschehen.

Seit dem 16. Jahrhundert war Puerto Rico spanische Kolonie. 1898, als Folge des Spanisch-Amerikanischen Krieges, fiel es jedoch an die USA. 1917 bekamen die Bürger zwar die US-Staatsbürgerschaft zugesprochen, damit die Männer der Insel in die Armee eingezogen werden konnten – der Erste Weltkrieg war an seinem Höhepunkt. Vollwertiger Bundesstaat wurde das Territorium jedoch nicht, die Einwohner dürfen daher bis heute auch nicht über Präsidentschaft und Kongressmitglieder mitbestimmen.

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