Dekkan-Trapp: Supervulkan mit doppelter Wurzel


Die Ausbrüche des Dekkan-Trapp in Indien vor rund 66 Millionen Jahren waren eine größten Vulkankatastrophen der Erdgeschichte. © Julian Grondin / thinkstock
Die Ausbrüche des Dekkan-Trapp in Indien vor rund 66 Millionen Jahren waren eine größten Vulkankatastrophen der Erdgeschichte. © Julian Grondin / thinkstock
Doppelter Magmaschub: Die katastrophalen Ausbrüche des indischen Dekkan-Trapp wurden aus gleich zwei vulkanischen Hotspots gespeist. Der Supervulkan erhielt vor rund 66 Millionen Jahren sowohl Magma aus dem Mantelplume, das heute unter der Insel Réunion liegt, als auch aus einem zweiten unter den Komoren, wie Forscher im Fachmagazin „Science“ berichten. Das lange Rätsel um die Wurzeln des Dekkan-Trapp könnte damit gelöst sein.

scinexx

Der Dekkan-Trapp im Westen Indiens zeugt von einer vulkanischen Katastrophe gigantischen Ausmaßes: Das Gebiet von 600.000 Quadratkilometern Größe ist noch heute mehr als tausend Meter hoch mit erstarrter Basaltlava bedeckt. Als dieser Supervulkan vor rund 66 Millionen Jahren ausbrach, spien unzählige Schlote glühende Lava, Asche und Millionen Tonnen vulkanische Gase, Schwefel und Chlor.

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