Das Problem, das Israels Existenz mehr bedroht als jede iranische Bombe


 Die Personalie Ivanka könnte die Beziehungen zwischen Israel und den USA belasten Quelle: AP
Die Personalie Ivanka könnte die Beziehungen zwischen Israel und den USA belasten Quelle: AP
Beim Treffen von Trump und Netanjahu geht es indirekt auch um die Präsidententochter. Ultraorthodoxe sehen ihren Übertritt zum Judentum skeptisch. Für Israel symbolisiert sie ein Problem, das seine Existenz gefährdet.

Von Gil Yaron | DIE WELT

Die Liste der Themen, die Israels Premier Benjamin Netanjahu bei seinem ersten Besuch im Weißen Haus mit Donald Trump am Mittwoch besprechen muss, ist lang – vom Atomvertrag mit dem Iran über den Siedlungsbau und den Beziehungen zu Europa und der arabischen Welt. Doch erstmals könnte auch ein Problem auftauchen, das von Staatsoberhäuptern beider Länder noch nie thematisiert wurde. Eines, dass die Existenz Israels mehr bedroht als jede iranische Bombe.

Es geht um den immer tiefer werdenden Riss zwischen Israels religiösem Establishment und dem Judentum in den USA, der bis ins Oval Office reicht. Israels Rabbinat wird immer fundamentalistischer und verprellt so die Glaubensbrüder in den USA, nicht zuletzt einen von Trumps engsten Beratern, seinen orthodoxen jüdischen Schwiegersohn Jared Kushner. An dessen Frau, der Konvertitin Ivanka Trump, entzündet sich ein für die Beziehungen zwischen den Ländern gefährlicher Streit. Denn manchen israelischen Rabbinern ist Trumps Tochter nicht koscher genug.

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