Dresdner scheitert mit Eilantrag gegen Kunstwerk „Monument“


Der gerichtlicher Eilantrag eines Gegners des temporären Kunstwerkes „Monument“ vor der Dresdner Frauenkirche ist gescheitert. Wie das Verwaltungsgericht am Mittwoch in Dresden mitteilte, kann die Stadtverwaltung nicht verpflichtet werden, die Installation aus drei hochkant aufgestellten Bussen zu entfernen.

evangelisch.de

Die erteilte Sondernutzungserlaubnis des Neumarktes sei nicht zu beanstanden, hieß es. Zudem könne eine Bewertung des Werkes nicht geltend gemacht werden, da es grundgesetzlich durch die Kunstfreiheit geschützt sei.

Das Kunstwerk auf dem Dresdner Neumarkt erinnert an eine Straßensperre aus Linienbussen in Aleppo, die zum Schutz vor Scharfschützen aufgestellt wurden. Die Stadtverwaltung Dresden hatte für eine Teilfläche des Neumarktes eine Sondernutzungserlaubnis für die Kunstinstallation erteilt. Ein Dresdner Bürger hatte einen Tag nach der Eröffnung am 7. Februar einen Antrag gestellt, das Kunstwerk zu beseitigen. Es sei „unangemessen und respektlos, diese Kunstart vor der Frauenkirche aufzustellen“, zitiert das Gericht aus dem Antrag.

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