Israels Siedler feiern, in Ramallah herrscht Katerstimmung


The Temple Mount in Jerusalem (photo credit: Miriam Alster/Flash90)
The Temple Mount in Jerusalem (photo credit: Miriam Alster/Flash90)
Nach dem ersten Gipfel zwischen US-Präsident Trump und Israels Premier Netanjahu feiern Israels Siedler. Unter den Palästinensern macht sich Enttäuschung breit. Beiden Seiten drohen Überraschungen.

Von Gil Yaron | DIE WELT

Selten war Israels Siedler-nahe Rechte so ekstatisch wie nach der Live-Übertragung der Pressekonferenz am Mittwochabend, der Höhepunkt des ersten Gipfels zwischen US-Präsident Donald Trump und Israels Premierminister Benjamin Netanjahu: „Das ist das Ende einer Ära“, frohlockte Naftali Bennett, Vorsitzender der Siedler-Partei „Jüdisches Heim“, einem der problematischsten Koalitionspartner Netanjahus.

Der Premier habe „Führerschaft und Kühnheit bewiesen und Israels Sicherheit gestärkt“, konstatierte Bennett, der Netanjahu vor dessen Abreise in die USA noch damit gedroht hatte, die Regierung zu stürzen, falls er der Gründung eines palästinensischen Staates im Rahmen eines Friedensabkommens zustimme.

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