Frankfurter Freimaurer-Loge: Kein Geheimbund


Die Symbole der Freimaurer (Zirkel, Winkel, Hammer und Kelle) sind im Tor zur Loge in Frankfurt am Main zu sehen. Foto: dpa
Die Symbole der Freimaurer (Zirkel, Winkel, Hammer und Kelle) sind im Tor zur Loge in Frankfurt am Main zu sehen. Foto: dpa
Sie sollen Verschwörungen planen und okkulte Bräuche pflegen. Über Freimaurer kursieren viele Vermutungen. Um den Vorurteilen zu begegnen, öffnen sich die Logen inzwischen mehr nach außen. Und geben ab und zu einen kurzen Blick in ihr Innenleben frei.

Frankfurter Rundschau

Freimaurer haben einen geheimnisvollen Ruf. Viele Menschen wissen nicht, was sie eigentlich machen – auch weil die Freimaurer-Logen die Öffentlichkeit nicht gerade suchen. Doch sie sind aktiv, wenn auch unter dem Radar. Allein in Frankfurt gibt es acht Logen mit 438 Brüdern, wie sich die Mitglieder nennen.

Was machen Freimaurer? Am Mittwochabend gab es Gelegenheit, dazu etwas zu erfahren. Die Loge «Zur Einigkeit» feierte 275-jähriges Jubiläum. Londoner Diplomaten und Frankfurter Bürger gründeten sie im Jahr 1742. Es handelt sich um eine der ältesten Logen Deutschlands und die älteste in Frankfurt. Hessenweit gibt es nach Angaben des Dachverbands Vereinigte Großlogen von Deutschland 30 solche Zusammenschlüsse, im ganzen Bundesgebiet sind es rund 500 mit mehr als 15 000 Brüdern.

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