Antimaterie: Erste Indizien für Asymmetrie


Noch immer suchen Teilchenphysier nach der Ursache für die Asymmetrie von Materie und Antimaterie © Podbregar
Noch immer suchen Teilchenphysier nach der Ursache für die Asymmetrie von Materie und Antimaterie © Podbregar
Endlich: Forscher am CERN könnten erstmals einer Symmetrieverletzung zwischen Materie und Antimaterie auf der Spur sein. Beim Zerfall eines Baryons – eines wie das Proton aus drei Quarks bestehenden Teilchens – stellten sie Unterschiede von bis zu 20 Prozent zwischen dem Teilchen und seinem Antiteilchen fest. Wie sie im Fachmagazin „Nature Physics“ berichten, liegt die Signifikanz allerdings noch unter den für eine Entdeckung benötigten fünf Sigma.

scinexx

Schon seit Jahrzehnten fahnden Physiker nach einer Symmetrieverletzung – Unterschieden zwischen Materie und Antimaterie, die erklären könnten, warum heute im Universum die Materie dominiert. Bisher allerdings mit wenig Erfolg. Denn Magnetverhalten, Masse-Ladungs-Verhältnis und starke Kernkraft scheinen übereinzustimmen und beim Anti-Wasserstoff stimmen auch Ladung und Spektrum mit seinem Materie-Gegenpart überein, wie Experimente belegen.

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