Beale-Chiffre: Der sagenhafte Schatz des Wilden Westens


 Wie diese Männer schürfte Beale um 1820 in Colorado nach Gold. (Foto: Interfoto)
Wie diese Männer schürfte Beale um 1820 in Colorado nach Gold. (Foto: Interfoto)
Vor 200 Jahren fand Büffeljäger Thomas Beale in Colorado riesige Mengen Gold, zum Versteck führt ein bis heute nicht entzifferter Code. Oder ist alles nur ein Bluff?

Von Florian Welle | Süddeutsche.de

Er soll eine stattliche Erscheinung gewesen sein. Etwa 1, 80 Meter groß, langes, schwarzes Haar, entschlossener Blick. Nicht nur das verwegene Äußere von Thomas J. Beale regt die Fantasie an. Auch die Geschichte, die sich um seine Person rankt, hat alle Ingredienzien, sofort das Kind im Manne zu wecken und sein Abenteurerherz höher schlagen zu lassen: Amerika, ein Goldversteck, drei verschlüsselte Botschaften.

Die erste verrät den Ort, die zweite den Inhalt, die letzte nennt Personen, die anteilig bedacht werden sollten. Bis heute ist nur die zweite der sogenannten Beale-Chiffren entziffert. Das heißt, dass der Schatz im Wert von umgerechnet etwa 25 Millionen Euro immer noch nicht gehoben ist. Wenn es ihn je gab.

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