Papst Franz: Lieber Atheist sein als ein heuchlerischer Katholik


Verehrungswürdige Puppe. Themenbild
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Manche Mitglieder der katholischen Kirche führten ein scheinheiliges Doppelleben, kritisiert das Oberhaupt. Sein Beispiel: ein Unternehmens-Chef.

Süddeutsche.de

Papst Franziskus hält sich bekannterweise selten zurück mit seiner persönlichen Meinung. Seine Äußerungen sind häufig von Emotionen getrieben, spontan – und durchaus angriffslustig. Deutlich ist dies einmal mehr an diesem Morgen bei seiner Ansprache in der täglichen Messe geworden: Es sei besser, ein Atheist zu sein als ein heuchlerischer Katholik, befand das Kirchenoberhaupt.

Franziskus erklärte ausführlich, was er unter einer solchen Person versteht: Es gebe Menschen, die sagten, sie seien sehr katholisch, gingen immer zur Messe, gehörten dieser oder jener Organisation an. Nach Meinung von Papst Franziskus sollten diese Personen dem aber noch hinzufügen: „Mein Leben ist aber nicht christlich, ich zahle meinen Angestellten keinen angemessenen Lohn, ich nutze die Menschen aus, ich mache schmutzige Geschäfte, ich wasche Geld, ich führe ein Doppelleben.“

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2 Comments

  1. Geschätzte 95 % (evtl. + – 5% 😉 ) der Katholen wären natürlich gut beraten dem Vorschlag ihres Vorturners Folge zu leisten . Aber wo man Religiotität einmal erfolgreich ins Gehirn eingebrannt hat, wird dies wohl nur schwer umsetzbar sein. Leben doch gerade die katholischen Schäfchen (und das gilt nicht nur für die „ehrenwerten“ Mitglieder mafioser Vereinigungen) sehr geschützt unter den Fitichen ihrer vorwiegend doppelmoralisch geprägten Weltanschauungsgemeinschaft.

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