„Denunzierende Imame müssen Deutschland unverzüglich verlassen“


ditib

CDU-Vize Laschet wirft Rot-Grün in NRW Versagen beim Thema Sicherheit vor.
Das gelte für viele Bereiche, gleich ob im Kampf gegen Salafisten, Sex-Täter oder Clans. Er fordert die Entlassung aller Ditib-Imame, die Erdogan-Gegner denunzierten.

Von Robin Alexander | DIE WELT

Die Welt: Herr Laschet, Sie hatten in den Umfragen für die Landtagswahl fast zur SPD aufgeschlossen. Doch plötzlich beträgt der Abstand sieben Prozent. Hat Sie der Schulz-Zug überfahren?

Armin Laschet: Der Aufschwung der SPD in den Umfragen hat jedenfalls gar nichts mit Frau Kraft oder ihrer rot-grünen Landesregierung zu tun. Tatsächlich bringt der momentane Schulz-Hype die SPD-Zahlen auch in NRW hoch. Aber die Menschen in NRW werden sich spätestens im Wahlkampf im Klaren darüber sein, dass gerade bei den Themen, die Martin Schulz betont, Frau Kraft in NRW in den letzten sieben Jahren versagt hat.

Die Welt: Die SPD hat Rückenwind durch ihren Kanzlerkandidaten. Frau Merkel hält sich hingegen vornehm zurück, denn ihr Wahlkampf soll erst nach der Sommerpause beginnen.

Laschet: Es ist richtig, die SPD erst einmal für ein paar Tage mit ihrer Selbstberauschung allein zu lassen. Es war auch richtig zu warten, bis der Kandidat einmal konkret Stellung bezieht. Monatelang hat die SPD jedem erklärt, „zuerst das Programm, dann die Person“ – jetzt hat sie eine Person und sucht hektisch ein Programm. In dieser Woche stolpert nun Herr Schulz auf der Basis falscher Zahlen mit Fragmenten eines Programms durch das Land und verabschiedet sich von der Agenda 2010.

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