Ex-„Cumhuriyet“-Chef gegen Redeverbot für Erdogan in Deutschland


Eine Flagge während des Besuchs des türkischen Premiers Yildirim in Oberhausen. – REUTERS
Eine Flagge während des Besuchs des türkischen Premiers Yildirim in Oberhausen. – REUTERS
Ein Verbot würde den türkischen Präsidenten in den Augen seiner Anhänger stärken, sagt Dündar. Außenminister Kurz ist gegen einen Wahlkampfautritt Erdogans in Österreich.

Die Presse.com

Der ehemalige Chefredakteur der regierungskritischen türkischen Zeitung „Cumhuriyet“, Can Dündar, hat sich gegen ein Redeverbot für den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan in Deutschland ausgesprochen. „Ich bin ein entschiedener Gegner Erdogans, aber ich bin auch ein überzeugter Demokrat und kämpfe für das Recht auf freie Meinungsäußerung“, sagte Dündar der „Passauer Neuen Presse“ (Montagsausgabe). Ein Verbot würde „ihn in den Augen seiner Anhänger stärken und die Spannungen unter den Türken in Deutschland anheizen“.

Erdogan will in der Türkei ein Präsidialsystem einführen, das seine Befugnisse auf Kosten des Parlaments erheblich ausweiten würde. Für den 16. April ist dazu in der Türkei eine Volksabstimmung angesetzt, bei der auch in Deutschland und Österreich lebende Türken wahlberechtigt sind. Erdogan will daher auch in diese beiden Ländern für das Präsidialsystem werben – wo, ist noch nicht klar.

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